Die attische Tyrannis (1/3)
1.Einleitung
Als Tyrannis bezeichnet man eine diktaturartige Herrschaftsform in Griechenland, die etwa vom Ende des 7.Jhd v. Chr. bis in die hellenistische Zeit auftrat.
Diese Arbeit handelt von der attischen Tyrannis und welchen Einfluss sie auf die weitere Entwicklung des Stadtstaates hatte. Bemerkenswert ist ja vor allem der Wandel von einer aristokratisch geführten Gesellschaft zur Demokratie. Welche Rolle hatte die Tyrannis dabei inne? Um diese Frage zu klären, muss man die Vorgeschichte und die Geschichte der attischen Tyrannis kennen. Zur Untersuchung dieser Geschichte stehen der Wissenschaft allerdings nur wenige glaubhafte Quellen zur Verfügung. Hauptsächlich bezieht sich die Forschung auf nicht zeitgenössische Berichte. (z.B. Aristoteles oder Herodot) Das Problem hierbei ist, dass sich im Laufe der Zeit die Berichte verändern und neu bewertet werden. Trotzdem ist es gelungen, vor allem im Fall der attischen Tyrannis, ein gutes Bild der Vorgänge zu erstellen.
Kulturelle Sehnsuchtsorte in der Literatur – am Beispiel Klaus Manns “Das Leben der Suzanne Cobiere”(3/3)
3. Resümee
Die Exotik ist von enormer Wichtigkeit für unsere Fantasie, denn wir uns nicht irgendwelche geheimnisvollen Orte und Paradies vorstellen, können wir uns auch nicht nach solche sehnen. Wir reisen, weil wir uns erholen möchten, unsere eigene Identität suchen oder sogar aus der Realität - zumindest für eine gewisse Zeit - flüchten wollen. Wir versuchen dabei die Grenzen unseres eigenen Ichs herauszuschieben. Beweggründe sind weiterhin die Natur, die Menschen und unsere Probleme, die uns in der Wirklichkeit immer wieder einholen. Das Paradies, was wir uns ausmalen, ist immer da, wo wir nicht sind und daher scheitert unser Traum von der Vollkommenheit meist.
Kulturelle Sehnsuchtsorte in der Literatur – am Beispiel Klaus Manns “Das Leben der Suzanne Cobiere”(2/3)
2.3. Zum Verhältnis Sehnsucht - Angst - Tod
“Ich bin zu der felsenfesten Überzeugung gekommen, dass nirgends und nie auf der Welt lügenhafter, leerer, langweiliger, armseliger, inhaltsloser und grausamer gelebt wurde als bei euch, in euren großen Städten!” Mit diesen Worten verabschiedet sich Suzanne von ihrem Freund, mit dem sie nach Tahiti gekommen ist und offenbart ihm, dass sie nie in ihr altes Leben zurückkehren wird. Zunächst versucht er sie noch zu überreden, wieder mit zu kommen, was allerdings keinen Sinn mehr hat, weil sie sich entschieden hat. Die Sehnsucht in ihr war so stark, dass sie denkt, nun ihr vollkommenes Glück gefunden zu haben. Sie genießt ihr Leben jetzt und hat ihren Ausbruch aus der beklemmenden Situation ihres Elternhauses und später auch der Boheme scheinbar geschafft. Als jedoch der Ehrgeiz, etwas zu tun, und die Unternehmungslust in ihr wieder einsetzen, manipuliert sie die Menschen in ihrer nächsten Umgebung und zieht nach Honolulu, um dort ihren aufflammenden Trieb zu befriedigen.
Kulturelle Sehnsuchtsorte in der Literatur – am Beispiel Klaus Manns “Das Leben der Suzanne Cobiere”(1/3)
1.Einleitung
“Nur der Geist, der unverrückbar an ein fernes, schönes Ziel glaubt, vermag die Lebenskraft sich zu erhalten, die ihn über den Alltag hinwegführt.” Schon Gustav Stresemann beschrieb fremde Orte als einen Ausfluchtweg aus dem Alltag. Es geht hier um die Sehnsucht allein, die den menschlichen Geist erweitert, um Kräfte für die Meisterung diverser Alltagssituationen aufzubringen. Diese Sehnsucht kann also dem Menschen Halt und Hoffnung geben, damit bestimmte unverhofft eintretende Ereignisse darin gelöst werden können und verschwimmen.
Die rhetorischen Mittel
Auf der folgenden Seite finden sich einige alphabetisch geordneten rhetorischen Mittel, samt Erklärung, Beispiel und Wirkung:
Die literarischen Gattungen: Drama(2/2)
Sonderformen:
Der Schwank
Beim dramatischen Schwank handelt es sich um die Verarbeitung von Schwankstoffen (und mancher Komödien des 15.Jhd-17.Jhd) für die Bühne. Seit dem späten 19.Jhd bezeichnet der Schwank auch auf Situationskomik und Stereotypen basierendes Theater.
Die literarischen Gattungen: Drama(1/2)
Ein Drama ist ein für die Theaterbühne konzipiertes Werk, dessen Text hauptsächlich aus der direkten Rede der handelnden Personen besteht. Hinzu kommen häufig knappe Regieanweisungen und Szenenbeschreibungen. Die Rede kann in Vers- oder gar Reimform abgefasst sein. Meist ist ein Drama in mehrere Akte oder Aufzüge, diese wiederum in Szenen gegliedert. Die bekannte Einteilung in Tragödie und Komödidie nach Aristoteles hat sich im Laufe der Zeit weiter ausdifferenziert und zahlreiche Unter- und Mischformen hervorgebracht, die sich bspw. nach Handlung, Figurenkonstellation und Sprechweise richten.
Die literarischen Gattungen: Lyrik(2/2)
Sonderformen des Gedichts:
Die Ballade
Die Ballade ist eine regelmäßig gegliederte Gedichtform mit Reim und Tendenz zu festem Metrum. Sie besitzt einen erzählenden Charakter und gestaltet einen begrenzten und klar konturieten Vorgang. Ihr Inhalt sind Handlungen, Begebenheiten oder Schicksale. Unterschieden wird zwischen der mittelalterlichen Volksballade und der modernen Kunstballade, wobei sich die deutsche Volksballade Heldendichtungen, der Geschichte, der Sage und der literarischen Tradition bedient. Weitestgehend zählt hier auch das Erzählgedicht dazu, was ein freier und prosanaher Form auftritt.
Die literarischen Gattungen: Lyrik(1/2)
Seit dem 19. Jhd wird das Wort "Lyrik" auch synonym für "Poesie" verwendet. Ursprünglich war Lyrik die Dichtung zur Musik der Lyra ('Leier'). Lyrik unterscheidet sich von der Prosa durch ihre gebunden Form mit Vers, Reim und Strophe. Als ausschlaggebendes Merkmal ist die Versform allerdings nicht ausreichend, da auch in Drama und Epik dieses Element verwendet werden kann. Vor allem im 20. Jhd verliert die Lyrik ihre gebundene Form als Merkmal, sodass man Lyrik heute kaum noch über ihre Metrik definieren kann. Deutlich unterscheidet sich die Lyrik dennoch durch Kürze, strengere Form und Dichte (Ausdruckskraft) von den anderen Gattungen.
Die literarischen Gattungen: Großformen der Epik
Im folgenden Artikel werden die litarischen Mittel der Epik vorgestellt:
Epik
Die Epik ist eine der drei großen Literaturformen und umfasst prosaisch (nicht versgebunden) sowie in Versform verfasste Texte. Wichtiger Unterschied zur Lyrik ist das erzählende Element. Das Geschehen wird aus Sicht eines Erzählers (Ich- oder Er-Erzähler) wiedergegeben. Ursprünglich bezeichnet die Epik die Kunst des Epos. Mit der Durchsetzung von Prosatexten erweiterte sich das Feld der umfassten Literatur auch auf diese Texte.