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	<description>Von Studenten für Studenten</description>
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		<title>Buchtipp: einfach besser texten von Stefan Gottschling</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 00:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Für das Schreibhandwerk braucht es ein gewisses Talent. Wer sich ohne Sprachgefühl ins Texterleben stürzt, wird es nicht weit bringen. Andererseits ist sprichwörtlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. So wenig, wie man den Kreißsaal als Profifußballer verlässt, wird man als perfekter Wortjongleur geboren. Eine gute Schreibe ist erlernbar. Grundvoraussetzung dafür ist die Lust am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Für das Schreibhandwerk braucht es ein gewisses Talent. Wer sich ohne Sprachgefühl ins Texterleben stürzt, wird es nicht weit bringen. Andererseits ist sprichwörtlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. So wenig, wie man den Kreißsaal als Profifußballer verlässt, wird man als perfekter Wortjongleur geboren. Eine gute Schreibe ist erlernbar. Grundvoraussetzung dafür ist die Lust am Lesen, da Lesen das Sprachgefühl schult. Und wenn schon gelesen werden muss, dann können wir doch gleich einen Leitfaden für angehende Texter zur Hand nehmen. Einen solchen bietet Stefan Gottschling mit seinem Buch <em>einfach besser texten </em>an.<span id="more-339"></span></p>
<h4 style="text-align: justify;">einfach besser texten - auf Papier</h4>
<p style="text-align: justify;">Zugegeben, der Deutschunterricht war in der Schule für mich das größte Übel. Mit Wortarten, Zeitformen und undurchschaubaren Grammatikregeln konnte ich noch nie viel anfangen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass der erste Blick in <em>einfach besser texten</em> mich eher abschreckte, als begeisterte. Denn nach einigen allgemeinen Hinweisen zum Buch startet Gottschling in genau dieses Thema, das er gern als Grundlagenwissen bezeichnet. Trotz des Versuches, dieses für mich undurchdringliche Wirrwarr interessant und anschaulich zu gestalten, wirkt das erste Kapitel eher Dröge und theoretisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Glücklicherweise ändert sich das schnell. Gottschling schreibt nicht nur über das Schreiben, er beherrscht es offensichtlich auch. Denn die folgenden 5 Kapitel können alle samt angenehm flüssig durchgearbeitet werden und bieten trotzdem die gewünschte Informationstiefe. Von Stilfragen über Formalia verschiedener Textsorten bis zu den täglich nötigen Werkzeugen deckt das Buch ab, was man sich für den Einstieg wünschen könnte. Alles wird in der Theorie und anhand von Beispielen aus der Praxis erklärt. Verständnisprobleme sollten deshalb die Ausnahme bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch den Auf-einen-Blick-Charakter eignet sich das Buch zudem bestens als Nachschlagewerk. Die meisten Themen werden auf kaum mehr als einer Seite behandelt. Schon allein deshalb habe ich <em>einfach besser texten </em>immer griffbereit in meiner Nähe.</p>
<h4 style="text-align: justify;">und im Internet</h4>
<p style="text-align: justify;"><em>einfach besser texten</em> kommt als book@web-Edition daher. Das heißt, dass der Verlag den Lesern einen kostenlosen Internetworkshop anbietet. Dieser soll Übungen zu jedem Themengebiet des Buches bereit halten. Warum soll? Nun, ich weiß es nicht. Der Zugang gehört zwar zum Buch dazu, genutzt habe ich diese Möglichkeit allerdings noch nicht. Mein Interesse ist auch eher gering, da <em>einfach besser texten </em>seinen Zweck bisher auch so erfüllen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Etwas Kritik keimt dann aber doch auf: Für mich ist es unverständlich, wie ein Buch, das zusammen mit einem Internetworkshop angeboten wird, das Thema Texte im Netz weitestgehend aussparen kann. Abgesehen vom Themenbereich "Teaser: Anreißer für das Internet und andere Gelegenheiten" spielt das Schreiben von Webtexten keine Rolle. Dabei hätten ein paar Worte zur Erstellung von suchmaschinenoptimierten Inhalten der Vollständigkeit halber nicht fehlen dürfen.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Ausgelesen</h4>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem ist Stefan Gottschling mit <em>einfach besser texten</em> ein durchaus hilfreicher Ratgeber für angehende Texter gelungen. Es deckt meiner Meinung nach alle relevanten Themenbereiche ab, gibt praktische Hinweise und taugt auch als Soforthelfer für dringende Schreibprobleme. Dank der Hinweise zu Stilfragen und den vorgestellten Methoden für leichter zugängliche Texte kann das Buch durchaus auch Schülern und Studenten empfohlen werden, die es nicht auf eine Karriere als Texter abgesehen haben. Lesbarkeit ist schließlich auch ein Kriterium guter wissenschaftlicher Arbeiten und Aufsätze.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>einfach besser texten</em> kann bei Amazon in der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869361263/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=expander-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3869361263">aktualisierten 4. Auflage für 17.90 Euro</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3869361263" border="0" alt="" width="1" height="1" /> erworben werden.</p>
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		<title>Direct Order &#8211; mehr Einnahmen durch Direktaufträge</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 02:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Textbroker und Content.de lässt sich ein hübscher kleiner Nebenverdienst erwirtschaften. Dreistellige Beträge sind hier kein Problem, weshalb die Textbörsen zu den besten einsteigerfreundlichen Verdienstmöglichkeiten im Internet gehören. Auf Dauer wird man mit den von den Betreiber festgelegten Honoraren nicht zufrieden sein und sich lukrativere Aufträge wünschen. An diesem Punkt wird die Direct Order interessant, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit Textbroker und Content.de lässt sich ein hübscher kleiner Nebenverdienst erwirtschaften. Dreistellige Beträge sind hier kein Problem, weshalb die Textbörsen zu den besten einsteigerfreundlichen Verdienstmöglichkeiten im Internet gehören. Auf Dauer wird man mit den von den Betreiber festgelegten Honoraren nicht zufrieden sein und sich lukrativere Aufträge wünschen. An diesem Punkt wird die Direct Order interessant, da hier die Preise vom Autoren selbst festgelegt werden können. Deshalb nimmt jeder Textbroker- und Content.de-Texter mit Freuden Direktaufträge an. Fakt ist aber, dass die wenigsten wirklich in diesen Genuss kommen. Und das liegt nicht allein an allzu sparsamen Auftraggebern.<span id="more-334"></span></p>
<h4 style="text-align: justify;">Warten auf den lukrativen Auftrag</h4>
<p style="text-align: justify;">Wie in jedem anderen Job auch, lernt man die Bedingungen des Texterlebens als Quereinsteiger auf die harte Tour. Dazu gehört eben auch der Umgang mit den Widrigkeiten der Auftragsbeschaffung. Während diese bei den Textbörsen relativ einfach vonstattengeht, liegen die Verdienstmöglichkeiten etwas unter Niveau. Wer sein Taschengeld weiter aufbessern und beginnen möchte, ernsthaft zu verdienen, muss sich einen festen Kundenstamm aufbauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Schlüssel dazu sind in erster Linie gute Texte. Es ist kein Geheimnis: Nur zufriedene Kunden kaufen zweimal. Egal, ob nun im Mediamarkt oder bei Textbroker. Das Produkt muss stimmen. Ob es das tut, erfährt mein bei den Content-Brokern über das praktische Bewertungssystem. Wer hier immer wieder Mängel bescheinigt bekommt, muss an seinen Fehlern arbeiten. Hinweise liefert unter Umständen das Feedback der Textbroker-Redaktion. Bei einem unzufriedenen Kunden nachzufragen, kann man sich in der Regel sparen. Die Antwort bleibt mit großer Wahrscheinlichkeit aus. Passt der Stil und die Grammatik, steigt auch die Chance, eine der begehrte Direct Orders abzufassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Garantien gibt es allerdings nicht, denn selbst bei durchgehend guten und sehr guten Bewertungen können die Direktaufträge ausbleiben. Diese Erfahrung durfte ich im ersten halben Jahr meiner Schreibtätigkeit machen. Trotz bester Kritiken wollte kaum ein Auftraggeber Texte bei mir ordern. Auf die ersten 100 Artikel kamen gerade einmal 2 Direct Orders - und damit bin ich kein Einzelfall. Einige Kollegen arbeiten schon seit Jahren beinahe ausschließlich Open Orders ab. Andere hingegen sind nach wenigen Monaten so begehrt, dass sie fast pausenlos mit der Bearbeitung von Direktaufträgen beschäftigt sind. Dabei sind es nicht einmal Qualitätsunterschiede, die diese völlig verschiedene Beschäftigungssituation verursachen, sondern das Unvermögen der einen und das Talent der anderen mit Kunden umzugehen.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Direct Order erhalten - selbst ist der Mann</h4>
<p style="text-align: justify;">Wie eingangs erwähnt, führt der Weg zur Direct Order über gute Artikel. Ist dieses Kriterium erfüllt, liegt es an den eigenen Bemühungen, ob aus einem zufriedenen Auftraggeber ein Dauerkunde wird. Der zweite Schritt ist deshalb eine freundliche Mai. Die könnte beispielsweise mit einem Dankeschön für die gute Bewertung begonnen werden, um anschließend zum eigentlichen Kern zu kommen. Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass man selbst einiges an Expertise zum Thema XYZ besitzt und schon deshalb Interesse daran hat, mehr Texte in dieser Richtung zu schreiben. Man könne die Chance ja nutzen und das Geschäftsverhältnis vertiefen.</p>
<p style="text-align: justify;">In vielen Fällen braucht es nicht mehr als das, um Schlag auf Schlag mehr Aufträge und mehr Einnahmen zu verzeichnen. Nicht immer wird daraus eine regelmäßige Zusammenarbeit. Das scheitert oft schon daran, dass der Auftraggeber nicht ständige neue Texte benötigt. Dennoch ist die Chance deutlich höher, dass er sich im Fall der Fälle an unsere gute Leistung erinnert und einen Direktauftrag vergibt, anstatt eine Open Order auszulösen.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Wer bittet, verliert!</h4>
<p style="text-align: justify;">Ob das Unternehmen gelingt, hängt nicht zuletzt vom richtigen Ton ab. Viele Menschen gehen sehr vorsichtig auf ihr Gegenüber zu und formulieren ihre Anfrage zurückhaltend. Das vermittelt unter Umständen Unsicherheit und ist deshalb nicht unbedingt ein Pluspunkt. Im Gegenteil, viele Auftraggeber reagieren eher, wenn man sie freundlich aber bestimmt anspricht und keinen Hehl aus den eigenen Absichten macht. Überzeugen kann nur, wer überzeugt ist oder zumindest den Eindruck hinterlässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Erfolgsgarant wird das Ganze, wenn man die Vorteile der Zusammenarbeit glaubhaft vermitteln kann. Dazu gehört natürlich, die eigenen Fähigkeiten darzustellen (ohne dabei arrogant zu wirken) und dem Auftraggeber klar zu machen, warum es sich für ihn lohnt, Direktaufträge zu erteilen, obwohl diese etwas mehr kosten. Wem das gelingt und wer anschließend die Erwartungen erfüllen kann, wird auf Dauer einen treuen Kundenstamm aufbauen und letztlich deutlich mehr verdienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings sollte man sich nicht entmutigen lassen, wenn der Kundenkontakt nicht sofort nach Plan funktioniert. Hin und wieder wird man keine Antwort erhalten, obwohl man alles richtig gemacht hat. Die Gründe können vielfältig sein: Auftaggeber-Eintagsfliegen, Faulheit, aber auch Geiz. Letztlich sind das aber Kunden, auf die man verzichten kann.</p>
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		<title>Content.de &#8211; die Besonderheiten</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 05:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl Content.de gravierende Ähnlichkeiten mit Textbroker aufweist, wäre es falsch von einer einfachen Kopie zu sprechen. Wie ich schon im vorhergehenden Artikel zu dieser Textbörse erwähnt habe, hat sich das Portal seit der Eröffnung kontinuierlich weiterentwickelt. Heute bietet es den Auftraggebern und -nehmern eine ganze Reihe an interessanten Features. Auf einige dieser Besonderheiten möchte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Obwohl Content.de gravierende Ähnlichkeiten mit Textbroker aufweist, wäre es falsch von einer einfachen Kopie zu sprechen. Wie ich schon im vorhergehenden Artikel zu dieser Textbörse erwähnt habe, hat sich das Portal seit der Eröffnung kontinuierlich weiterentwickelt. Heute bietet es den Auftraggebern und -nehmern eine ganze Reihe an interessanten Features. Auf einige dieser Besonderheiten möchte ich heute näher eingehen.<span id="more-326"></span></p>
<h4 style="text-align: justify;">Faires Bewertungssystem und sinnvolle Aufstufungen</h4>
<p style="text-align: justify;">Einer der größten Kritikpunkte an Textbroker ist die Art der Autorenbewertung. Da von dieser die eigene Bezahlung abhängt, würden sich viele Texter ein transparentes System wünschen. Der Contentbroker hat hier eine eigene Methode entwickelt, die leicht nachvollziehbar, aber eben nicht sonderlich durchschaubar ist: Jeder einzelne Text eines Autoren wird von der Redaktion des Unternehmens einer Prüfung unterzogen und erhält anschließend eine Bewertung zwischen 2 und 5 Sternen. Aus den Bewertungen der letzte fünf Texte ergibt sich die Stufe des Autoren. Dazu wird der Mittelwert errechnet und anschließend gerundet. Das macht insofern Sinn, dass jeder Texter gezwungen ist, permanent gute Arbeiten abzuliefern, um sein Niveau zu halten - zumindest in der Theorie.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Praxis ist es kaum vorstellbar, dass die Textbrokerredaktion jeden Text tatsächlich auf Herz und Nieren prüft. Stattdessen liegt der Verdacht nahe, dass es sich bei den Bewertungen häufig um Pauschalurteile handelt. Frei nach dem Motto: Autor X schreibt seit Wochen ähnlich gute Texte mit einer 4er Qualität, also sind dieses Mal vermutlich auch nur 4er Texte dabei. Diese Vermutung passt auch zur Aussage vieler Autoren, dass Benachrichtigungsmails über neue Bewertungen im Sekundentakt im Postfach eintreffen. Unabhängig davon, ob fünf oder 50 Texte durch die Kontrolle gehen. Kritische Fragen sind so vorprogrammiert. Ebenfalls kritisiert wird, dass Kundenbewertungen nicht in die Autorenbewertung einfließen und so selbst Texter mit durchgängig sehr guten Kritiken kaum Chancen auf eine Höherstufung haben. Alles in allem für viele ein eher unbefriedigendes System.</p>
<p style="text-align: justify;">Content.de geht hier glücklicherweise einen anderen Weg und macht die Bewertungen eines Autoren von mehreren Kriterien abhängig. Zu diesen zählen auch die Kundenmeinungen und die Häufigkeit, mit der Direct Order erteilt wurden. Eine Bewertung durch die Content.de-Redaktion findet meines Wissens ebenfalls statt, die Ergebnisse bleiben aber in den Geschäftsräumen des Unternehmens. Dennoch kann man sich darauf verlassen, mit durchgehend guten und sehr guten Kritiken früher oder später aufgestuft zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Möglich ist das übrigens dank eines sinnvoller gestaltetem Bewertungssystems für Texte. Textbroker lässt den Auftraggeber Noten vergeben, während Content.de auf die etwas subjektiveren, aber gleichzeitig aussagekräftigeren Erwartungen eines AGs abzielt. So werden Texte nicht mit "super", "gut" oder "ausreichend" bewertet, sondern erhalten Kritiken wie "Erwartungen erfüllt" oder "Erwartungen übertroffen".</p>
<h4 style="text-align: justify;">Hohes Pensum möglich</h4>
<p style="text-align: justify;">Wer bei Textbroker schreibt, wählt einen Artikel aus dem Auftragspool und kann anschließend diesen und nur diesen Text bearbeiten. Selbst der Blick auf andere Aufträge bleibt während dieser Zeit versperrt. Das ist natürlich schade, denn in Arbeitspausen ist es immer wieder interessant, zu sehen, was als nächstes kommen könnte. Bei schwierigen Aufträgen liefert es zudem einen nicht zu unterschätzenden Motivationsschub, wenn man einen Auftrag zum Lieblingsthema entdeckt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf diesen zusätzlichen Antrieb muss man bei Content.de nicht verzichten. Mehr noch: Es ist nicht nur möglich auch während des Schreibens in den Aufträgen zu surfen, es können auch insgesamt fünf Texte gleichzeitig zur Bearbeitung angenommen werden. Ist etwas zum Leib- und Magenthema dabei, muss man nur schnell sein. Dieser Ansatz bleibt nicht unkritisiert. So mancher Texter fürchtet, dass allzu gierige Zeitgenossen eine Reihe von Texten annehmen und sie dann bis zur Abgabegrenze und darüber hinaus in ihrem Account liegen haben. Mit diesem Punkt liegen die Kritiker sicher richtig, allerdings kann das bei Textbroker, wenn auch in kleinerem Stil, genauso passieren. Für mich als Schreiberling macht es dabei keinen Unterschied, ob ich mein Lieblingsthema nicht bearbeiten kann, weil ich gar nicht sehe, dass es da ist oder ob ich es mir eventuell für später sicher kann, wenn ich nur schnell genug bin.</p>
<h4 style="text-align: justify;">SEO-Texte 2.0</h4>
<p style="text-align: justify;">Textbroker hat die automatische Keywordprüfung eingeführt und Content.de hat sie durch sogenannte Stoppwörter sinnvoll auf die nächste Stufe gebracht. Starre Keywordkombinationen sind beim Schreiben ein unheimliches Ärgernis. Geht ein Auftraggeber zu unbedacht an seine Vorgaben heran, gehen selbst geübten Wortakrobaten die Ideen aus. Keywords wie "Texte kaufen online" lassen sich kaum in einen grammatikalisch richtigen Satz einbauen. Dennoch werden solche Kombinationen immer wieder nachgefragt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist es ein Trugschluss zu glauben, in den Suchmaschinen könnte man leichter punkten, wenn die Suchanfrage genau in dieser Form im Text vorkommt. Tatsächlich haben Google und Co. mittlerweile keinerlei Probleme mehr damit, zwischen Keywords stehende Wörter auszulassen. Selbst verschiedene Fälle stellen kein Problem dar. Starres Beharren auf eine Keywordphrase schon, zumindest für die Texter.</p>
<p style="text-align: justify;">Content.de hat in diesem Zusammenhang die Stoppwörter eingeführt. Hinter diesem Begriff verbirgt sich schlicht die Möglichkeit zwischen Keywords weitere Wörter einzuschieben, um so wieder sinnvolle und klingende Sätze schreiben zu können. Bei den Auftraggebern trifft diese Möglichkeit auf wachsenden Anklang. Zumindest dann, wenn die Texte für menschliche Leser bestimmt sind.</p>
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		<title>Content.de &#8211; besser als das Original (Textbroker)?</title>
		<link>http://studentenhelfer.org/2011/03/content-de-besser-als-das-original-textbroker/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 01:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich als Student im Internet einen Nebenverdienst erarbeiten will, hat im Idealfall mehrere Einnahmequellen. In den letzten Artikeln bin ich auf das sehr gut gelöste System von Textbroker eingegangen, das sich hervorragend für schreibbegeisterte Menschen eignet. Allerdings schwächelt auch ein Marktführer hin und wieder, was sich in einer dünnen Auftragslage bemerkbar macht. Zwar habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer sich als Student im Internet einen Nebenverdienst erarbeiten will, hat im Idealfall mehrere Einnahmequellen. In den letzten Artikeln bin ich auf das sehr gut gelöste System von Textbroker eingegangen, das sich hervorragend für schreibbegeisterte Menschen eignet. Allerdings schwächelt auch ein Marktführer hin und wieder, was sich in einer dünnen Auftragslage bemerkbar macht. Zwar habe ich keinen Tag erlebt, an dem nicht mindestens 1000 Aufträge auf die Bearbeitung warteten, manchmal ist aber einfach nicht das Richtige dabei. In dieser Situation wende ich mich dann an Content.de, den inoffiziellen Zwilling von Textbroker.<span id="more-321"></span></p>
<h4 style="text-align: justify;">Besser gut kopiert als schlecht selbst erdacht</h4>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn die Funktionsweise des Dienstes etwas Anderes erwarten ließe, ist Content.de nicht mit Textbroker verbandelt. Beide Portale werden von unterschiedlichen Unternehmen betrieben und entwickelt. Textbroker ist allerdings schon seit gut fünf Jahren am Markt, während Content.de erst vor etwa einem Jahr die Türen öffnete und sich zuvor reichlich Inspiration bei der Konkurrenz geholt hatte. Genau genommen gibt es bei den wichtigsten Funktionen zwischen den beiden Diensten keine Unterschiede. So sind etwa die Anmeldeprozedur, die Auftragsannahme und Abwicklung und die Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Kunden nahezu identisch. Selbst die von Textbroker bekannten Direct Orders finden sich auf Content.de wieder, inklusive des Mindestpreises von 1,5 Cent pro Wort.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Eigenständige Weiterentwicklung und neue Verdienst und Vergütungsmöglichkeiten</h4>
<p style="text-align: justify;">Trotz der gravierenden Ähnlichkeiten brachte Content.de von Anfang an auch eigene Ideen mit, die im Laufe des letzten Jahres sehr erfolgreich ausgebaut werden konnten.  Der ersichtlichste Unterschied ist die feinere Abstufung der Autorenbewertung. Textbroker kennt vier Qualitätsstufen, bei Content.de sind es sechs. Zwischen 4- und 5-Sternen hat man eine 4+ und die 4++ Kategorie eingeschoben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das gibt Auftraggebern eine größere Freiheit und wirkt sich positiv auf die Vergütung der Autoren aus. Während bei Textbroker nur eine handvoll Texter den Sprung auf das 5 Sterne-Niveau schaffen, ist die Hochstufung auf 4+ oder 4++ bei Content.de durchaus machbar. Jedes Wort wird dann mit 2 beziehungsweise 3 Cent vergütet. Doch auch für schlechter bewertete Autoren lohnt sich die Anmeldung. Content.de zahlt Autoren der Stufe 2 und 3 0,8 und 1 Cent pro Wort und liegt damit leicht über dem Tarif der Konkurrenz.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass die Entwicklung zur ernstzunehmenden Konkurrenz für Textbroker langsam Fahrt aufnimmt, zeigt sich auch in der Einführung der Group Order, einer neuen Auftragsform, die bisher nur Content.de zu bieten hat. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus offenem und Direktauftrag. Auftraggeber können einige Texter aus dem Autorenpool auswählen und ihnen ihre Aufträge anbieten. Den Zuschlag erhält dann, wer als erstes zugreift. Dabei liegt der Verdienst pro Wort um 0,2 Cent höher als bei einer Open Order üblich. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit Texter per Pinnwand zu suchen. Findet ein Auftraggeber nicht den passenden Texter, kann er seine Wünsche auf der "Pinnwand" vorstellen, wo sie jedem Autoren angezeigt werden. Fühlt sich ein Texter angesprochen, meldet er sich beim Kunden und erhält dann unter Umständen die Aufträge. Gerade mit dieser Neuerung hat Content.de einen interessanten Ansatz geschaffen.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Kein Licht ohne Schatten</h4>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn Content.de über sehr gute Ansätze verfügt, die es zur sehr guten Alternative oder Ergänzung für Textbroker-Autoren macht, hat das Portal noch nicht die Popularität des Vorbilds erreicht. Deshalb kommt es immer wieder zu glücklicherweise meist kurzen Auftragsflauten. Man merkt allerdings deutlich, dass das Team hinter der Seite bemüht ist, Autoren und Auftraggeber bei Laune zu halten. So werden ihn auftragsschwachen Zeiten immer wieder Bonusaktionen durchgeführt, die beide Seiten animieren sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem ist Content.de für all jene, die ihr Einkommen aufbessern wollen, ob nun Studenten oder Freizeitautoren, eine Anmeldung wert. Ich persönlich bevorzuge den Dienst mittlerweile sogar, da mir der Sprung über die 4 Sterne hinaus auf Anhieb gelungen ist und jetzt entsprechend höhere Verdienste locken.</p>
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		<title>Textbroker III &#8211; Auftragsabwicklung, Zahltag und Besonderheiten</title>
		<link>http://studentenhelfer.org/2011/03/textbroker_iii_auftragsabwicklung_zahltag_besonderheiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 02:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem sich Artikel #2 zu Textbroker mit der Auftragsbeschaffung und den Verdienstmöglichkeiten beschäftigt hat, möchte ich im letzten Teil dieser Serie auf die Auftragsabwicklung, die Auszahlungsmodalitäten und die Besonderheiten des Textbroker-Dienstes eingehen. Auftragsabwicklung bei Textbroker Wurde ein Auftrag vom Autor übernommen, gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten der Bearbeitung. Entweder man greift auf den von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem sich <a href="http://studentenhelfer.org/2011/03/textbroker-verdienst-und-auftragsbeschaffung/">Artikel #2 zu Textbroker</a> mit der Auftragsbeschaffung und den Verdienstmöglichkeiten beschäftigt hat, möchte ich im letzten Teil dieser Serie auf die Auftragsabwicklung, die Auszahlungsmodalitäten und die Besonderheiten des Textbroker-Dienstes eingehen.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Auftragsabwicklung bei Textbroker</h4>
<p style="text-align: justify;">Wurde ein Auftrag vom Autor übernommen, gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten der Bearbeitung. Entweder man greift auf den von Textbroker angebotenen Online-Editor zurück oder schreibt auf herkömmliche Weise in Word, Office oder was auch immer man auf dem Rechner installiert hat. Für welche Variante man sich letztlich entscheidet, ist eine Frage des Geschmacks und den Möglichkeiten der Rechtschreibprüfung. Ob man auf die Korrektursoftware in Office vertraut oder sich ein Wörterbuch für den Browser herunterlädt, bleibt einem dabei selbst überlassen. Verzichten sollte man darauf aber in keinem Fall. Textbroker verzeiht leichte Schwächen in Ausdrucksfragen, Rechtschreibung und Grammatik sollten aber sitzen. Andernfalls rückt die Hochstufung in weite Ferne.<span id="more-312"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ist der Text erstellt, korrigiert und erfüllt alle Kriterien des Auftraggebers (Keywords, Wortanzahl), muss er über den Textbroker-Editor eingereicht werden und wird so an den Kunden übergeben. Der kann nun entscheiden, ob der Text seinen Vorstellungen entspricht, ihn annehmen oder gegebenenfalls zur Überarbeitung zurückgeben.  Viele Auftraggeber nehmen kleinere Änderungen lieber selbst vor, als einen weiteren Tag auf ihre Bestellung zu warten, weshalb Überarbeitungswünsche eher die Ausnahme sind.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Es ist Zahltag</h4>
<p style="text-align: justify;">An diesem Punkt zeigt sich einer der großen Vorteile, die Textbroker für Studenten so attraktiv machen. Anstatt die erbrachten Leistungen selbst in Rechnung stellen zu müssen, wird dieser Teil von den Betreibern übernommen. De facto ist das Textbroker-System so aufgebaut, dass es Auftraggebern nicht möglich ist, Autoren um ihren Verdienst zu bringen. Textbroker arbeitet ausschließlich auf Vorkasse. Das heißt, dass bisher jeder angenommene Text vergütet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie im Netz üblich, wird das Geld nicht sofort auf das Bankkonto des Autoren überwiesen, sondern einem Kundenkonto gutgeschrieben. Erst wenn die Auszahlungsgrenze von derzeit 10 Euro überschritten wird, kann das Geld von Textbroker angefordert werden. Prinzipiell ist es zwar möglich, das mehrmals pro Monat zu tun, sinnvoll ist es aber nicht. Textbroker zahlt ohnehin nur monatlich aus, weshalb Autoren empfohlen wird, das Geld am 5. anzufordern. Das hält den Aufwand für das Portal gering und garantiert die schnellstmögliche Auszahlung. Erfahrungsgemäß ist das Geld dann innerhalb von etwa 3 Tagen auf dem Konto.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Besonderheiten von Textbroker</h4>
<p style="text-align: justify;">Textbroker hat mittlerweile einige Nachahmer gefunden, bleibt aber in manchen Dingen einzigartig. So wird beispielsweise unter Auftraggebern permanent kontrovers über die Qualität der Textbroker-Autoren diskutiert, ohne dass sich das auf die Auftragsbücher auswirken würde. Ich kann mich an keinen Tag in den letzten 9 Monaten erinnern, an dem es weniger als 1000 offene Aufträge gab. Aus diesem Grund zählt das Portal für mich zu den wenigen Adressen im Netz, die wohl auch in 5 Jahren noch als zuverlässige Geldquelle für Studenten und Hobbyautoren dienen können. Andere ebenfalls gute Portale können diese Sicherheit bisher nur bedingt bieten, da die Auftragslage teilweise eher dürftig ausfällt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Punkt auf der Haben-Seite ist das Autorenforum, das erst kürzlich auf vielfachen Wunsch seine Pforten geöffnet hat. Textbroker ist meines Wissens die einzige Plattform dieser Art, die eine Kommunikation zwischen den Textern ermöglicht. Anfänger können sich so von erfahrenen Textern über die Schultern schauen lassen und eventuell auftretende Schwierigkeiten auch ohne Supportanfrage klären. Schon allein aus diesem Grund sollte Textbroker die erste Adresse für Hobbytexter sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Würde man mich nach einer Wertung Fragen, würde das Portal 4 von 5 möglichen Punkten bekommen. Abzüge gibt es nur mangels der Möglichkeit, sich mehrmals pro Monat bezahlen zu lassen und der teilweise etwas undurchsichtigen Qualitätsprüfung der Autoren. Echtes Feedback erhält man leider nur in der ersten Zeit. Sieht man davon ab, ist Textbroker hervorragend geeignet um die knappe Kasse etwas aufzubessern.</p>
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		<title>Textbroker II &#8211; Verdienst und Auftragsbeschaffung</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 03:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist die Prüfung des Referenztextes durch Textbroker erfolgreich verlaufen und die Bestätigung über die Freischaltung des Accounts angekommen, kann man sofort mit der Arbeit beginnen und erste Aufträge annehmen. Textbroker hat dafür das denkbar einfachste System umgesetzt: Sämtliche Aufträge werden allen Autoren zugänglich gemacht und von demjenigen bearbeitet, der sie zu erst annimmt. Um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ist die Prüfung des Referenztextes durch Textbroker erfolgreich verlaufen und die Bestätigung über die Freischaltung des Accounts angekommen, kann man sofort mit der Arbeit beginnen und erste Aufträge annehmen. Textbroker hat dafür das denkbar einfachste System umgesetzt: Sämtliche Aufträge werden allen Autoren zugänglich gemacht und von demjenigen bearbeitet, der sie zu erst annimmt. Um die Übersichtlichkeit zu wahren, müssen sie vom Auftraggeber einem bestimmten Themenbereich zugewiesen werden. Textbroker bietet so von Autos über Finanzen und Gesundheit bis Wissenschaft mehrere Dutzend Kategorien an. Thematisch sollte also für jeden etwas dabei sein.<span id="more-305"></span></p>
<h4 style="text-align: justify;">Einstufung entscheidet über Verdienst und verfügbare Aufträge</h4>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich hat jede/r Texter/in Zugriff auf alle Kategorien, völlig unabhängig davon, ob er oder sie sich bei der Anmeldung als Experte für diesen Themenbereich ausgegeben hat. Eingeschränkt wird dies nur durch die individuelle Qualitätseinstufung. Textbroker-Autoren werden in 4 verschiedenen Kategorien eingestuft. Es gibt 2 Sterne-, 3 Sterne-, 4 und 5 Sterne-Texter. Umso höher die Bewertung ausfällt, desto mehr Aufträge stehen am Ende zur Verfügung. So kann ein 5 Sterne-Autor alle offen angebotenen Aufträge bearbeiten, während Texter mit einer 3-Sterne-Wertung nur Texte im 2er- und 3er-Bereich bearbeiten dürfen. Welche Qualitätsstufe ein Auftraggeber für seine Texte bucht, bleibt ihm überlassen. Deswegen hat es auch keine Auswirkungen auf die Bezahlung, wenn ein 4er-Autor 2er-Texte bearbeitet. Verdienstvorteile gibt es für hochstufige Autoren dennoch.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit höheren Anforderungen an die Qualität der Texte, steigt auch ihr Preis. Bezahlt wird per Wort. Je nach Qualitätsstufe zwischen 0,7 und 4 Cent. Im Detail sieht die aktuelle Verdienstliste wie folgt aus:</p>
<p style="text-align: justify;">2 Sterne:  0,7 Cent<br />
3 Sterne:  0,9 Cent<br />
4 Sterne:  1,2 Cent<br />
5 Sterne:  4,0 Cent</p>
<h4 style="text-align: justify;">Höhere Verdienste durch Direktaufträge</h4>
<p style="text-align: justify;">Die oben gemachten Angaben beziehen sich aber ausschließlich auf Aufträge, die dem gesamten Autorenpool zugänglich gemacht werden, sogenannte Open Orders. Textbroker kennt aber noch eine zweite Variante, den Direktauftrag oder Direct Order. Damit wird einem Auftraggeber die Möglichkeit gegeben, einem Autoren seines Vertrauen Aufträge exklusiv zu erteilen. Wer eine Weile bei Textbroker unterwegs ist und sich etwas Mühe mit seinen Arbeiten gibt, wird über kurz oder lang Direktaufträge erhalten. Diese Auftragsart ist allerdings mehr als nur die anerkennende Wertschätzung des Auftraggebers, da sie auch mit klaren finanziellen Vorteilen verbunden ist. Der Preis einer Direct Order kann vom Texter selbst bestimmt werden, muss aber mindestens 1,5 Cent pro Wort betragen. Damit ist ein Direktauftrag in den meisten Fällen lukrativer als eine Open Order. Sind die Auftraggeber zufrieden mit der Arbeit, ist es auch kein Problem den Preis weiter zu erhöhen. Einige Autoren verlangen von ihren Kunden 6 Cent pro Wort und erhalten diese laut eigener Aussage diskussionslos. Hier ist der Verdienst klar von der eigenen Leistung abhängig.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Korrektor: Job für Grammatikasse</h4>
<p style="text-align: justify;">Erst kürzlich hat Textbroker ein neues Feature eingeführt - das Korrektorat. Damit soll eine bessere Qualität der Texte gesichert werden. Auftraggeber können das Korrektorat zusätzlich buchen und so Texte von geprüften Korrektoren überarbeiten lassen. Das Ganze gibt es natürlich gegen Aufpreis, der zu Teilen an die Korrektoren weitergereicht wird. Meines Wissens liegt der Verdienst pro Wort hier derzeit bei 0,3 Cent.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei den Korrektoren handelt es sich um ganz normalen Texter, die einen kurzen Test mit etwas anspruchsvolleren Grammatikproblemen bestehen müssen. Wer hier topfit ist, kann so eine weitere Einkommensquelle erschließen. Grundsätzlich sollte der Korrekturaufwand deutlich geringer sein als das Schreiben selbst, da man sich lediglich um Rechtschreib- und grobe Ausdrucksfehler kümmern muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Das wäre Teil II. Im dritten Teil wird es dann um die Abwicklung von Aufträgen, Auszahlung des Verdienstes und Besonderheiten der Plattform gehen.</p>
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		<title>Studentenjob Texter: Textbroker &#8211; der Platzhirsch unter den Contentbrokern (Teil I)</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 02:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem ersten Artikel seit über 6 Monaten habe ich mich mit dem Thema Studentenjobs im Internet beschäftigt und den Tipp gegeben, sich als Texter zu verdingen. Heute will ich etwas mehr ins Detail gehen und das älteste mir bekannte Texterportal im deutschsprachigem Raum vorstellen: textbroker.de. Auf Erfolgskurs seit 2005 Wer bei Textbroker anheuert, steigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In meinem ersten Artikel seit über 6 Monaten habe ich mich mit dem Thema Studentenjobs im Internet beschäftigt und den Tipp gegeben, sich als Texter zu verdingen. Heute will ich etwas mehr ins Detail gehen und das älteste mir bekannte Texterportal im deutschsprachigem Raum vorstellen: textbroker.de.<span id="more-292"></span></p>
<h4 style="text-align: justify;">Auf Erfolgskurs seit 2005</h4>
<p style="text-align: justify;">Wer bei Textbroker anheuert, steigt in ein Unternehmen ein, dass reichlich Erfahrung in der Arbeit mit Online-Textern mitbringt. Gegründet wurde das Portal bereits 2005 und feierte Ende letzten Jahres ein ausgiebiges Jubiläum mit Workshops, reichliche "Aktionen" (dazu später mehr) und sogar einem Tag der offenen Tür im Mainzer Büro. Ich selbst bin erst im Frühsommer 2010 zu den Autoren des Portals gestoßen, habe aber seither einige Änderungen miterleben dürfen. Eines ist sicher, Textbroker arbeitet auch nach 5 Jahren noch ständig daran, ein besseres Arbeitsumfeld für Texter und Auftraggeber zu bieten. Dazu zählt beispielsweise das Autorenforum oder der Keywordzähler für suchmaschinenoptimierte Texte.</p>
<p style="text-align: justify;">Da Textbroker 2008 erfolgreich auf den internationalen Markt expandierte, eignet sich das Portal heute auch für Gaststudenten aus dem Ausland, denen die englische Sprache eher liegt als das Deutsche.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Erste Schritte bei Textbroker</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Anmeldung bei Textbroker unterscheidet sich kaum von anderen Webseiten. Zur Erstellung eines Texterkontos braucht man lediglich eine valide E-Mail-Adresse und ein Passwort. Zusätzlich müssen einige Angaben zur eigenen Person gemacht werden. Nicht vergessen, Textbroker ist nicht das StudiVZ - hier geht es um Geld, also sollte man möglichst ehrlich zum späteren Arbeitgeber sein. Wer etwas mehr Aufwand betreiben will, kann sich als Experte in mehreren Fachgebieten eintragen. Auswirkungen auf die Anmeldung und den späteren Verdienst hat das nicht. Selbst die Auswahl an individuell verfügbaren Aufträgen wird davon nicht beeinflusst. Die hier gemachten Angaben werden meines Wissens lediglich auf der Profilseite der Autoren hinterlegt und sollen den Auftraggebern Anhaltspunkte für die Vergabe von Direktaufträgen geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat man die Anmeldung soweit abgeschlossen, benötigt Textbroker eine Arbeitsprobe. Dafür werden verschiedene Themen zur Bearbeitung vorgegeben. Einen älteren Text kann man also nicht als Referenz verwenden. Dieser Teil ist bei der Anmeldung der wichtigste und sollte mit dementsprechender Sorgfalt angegangen werden, denn anhand dieses Textes nimmt das Team von Textbroker eine erste Qualitätseinstufung vor. Sie entscheidet letztendlich über die Höhe des Verdienstes und lässt sich in den ersten Wochen nicht ändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat man den Text fertigstellt und eingereicht, dauert die Prüfung in der Regel einige Stunden. Die Nachricht über die Freischaltung des Accounts kommt dann per Mail. Ab diesem Zeitpunkt kann die Arbeit als Texter beginnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Lest in Teil II, welche Verdienstmöglichkeiten es gibt und wie die Auftragsbeschaffung und Vergütung bei Textbroker funktioniert.</p>
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		<title>Studentenjobs im Netz &#8211; Geld verdienen als Texter</title>
		<link>http://studentenhelfer.org/2011/02/studentenjobs-im-netz-geld-verdienen-als-texter/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 00:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA["Geld verdienen im Internet" - zu kaum einem anderen Thema gibt es im Netz mehr Informationen, von Pornografie einmal abgesehen. Hunderte Seiten versprechen das Blaue vom Himmel. Tausende Euro am Tag können man quasi im Schlaf verdienen, wenn man nur diesem oder jenem Trick folgt. Meistens soll man für die wertvollen Tipps einen kleinen Betrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">"Geld verdienen im Internet" - zu kaum einem anderen Thema gibt es im Netz mehr Informationen, von Pornografie einmal abgesehen. Hunderte Seiten versprechen das Blaue vom Himmel. Tausende Euro am Tag können man quasi im Schlaf verdienen, wenn man nur diesem oder jenem Trick folgt. Meistens soll man für die wertvollen Tipps einen kleinen Betrag löhnen, der nichts im Vergleich zu dem sei, was man anschließend verdienen könne. Am Ende füllen sich nur die Konten der Geld-Gurus, man selbst ist bestenfalls um eine Erfahrung reicher. Dennoch ist es nicht gelogen, im Internet lässt sich Geld verdienen. Sogar auf Nebenjobbasis mit flexiblen Arbeitszeiten und ganz ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.<span id="more-289"></span></p>
<h4 style="text-align: justify;">Jobs für Studenten im Internet</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Gurus erzählen oft genug nur die halbe Wahrheit. Wer als Webworker sein Auskommen haben will, investiert im Normalfall ähnlich viel Zeit in seine Arbeit wie jeder andere Selbständige. Mit einer guten Idee, einer Menge Hintergrundwissen und etwas Glück sind mehrere tausend Euro Verdienst im Bereich des Möglichen. Als Student hat man diese Zeit im Normalfall nicht. Andererseits sind die wenigsten auf vierstellige Monatseinkünfte angewiesen. Einige hundert Euro extra reichen häufig schon, um alle Kosten decken zu können. Eine Summe, die auch unter völlig realistischen Bedingungen im Internet verdient werden kann, wenn man nur weiß, wo man suchen muss.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Studenten als freie Autoren</h4>
<p style="text-align: justify;">Eine Branche, in die man ohne größere Probleme einsteigen kann, ist die der Auftragstexter. Zugegeben, für einen wirklich lukrativen Einstieg braucht man ein gewisses Talent im Umgang mit Worten und sollte die Grundlagen der deutschen Rechtschreibung beherrschen, aber mit etwas Erfahrung können sich auch Ungeübte zu guten Textern entwickeln. Für Studenten ist diese Arbeit aber aus einem anderen Grund besonders geeignet. Während des Studium erlernen sie die Recherche und Verwertung von Fakten, einer Fähigkeit die bei der Tätigkeit des Texters besonders gefragt ist. Letztlich wird man nicht immer Texte zu Themen des eigenen Interesses verfassen, weshalb man irgendwann auf kleinere Recherchen angewiesen sein wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Studentenjob Texter bietet dem Hochschulbesucher abseits vom Nebenverdienst einen zusätzlichen Vorteil: Übung beim Formulieren von Sachverhalten und ein wachsendes Bewusstsein für die Feinheiten der deutschen Sprache. Beides wird man in nahezu jedem Studiengang benötigen - und sei es in der Abschlussarbeit. Wer dann geübt im Schreiben ist, spart sich kostbare Zeit und hinterlässt einen positiven Eindruck beim Professor.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Texterportale machen Studenten den Jobeinstieg leicht</h4>
<p style="text-align: justify;">Als hauptberuflicher Texter hat man mit zeitaufwendigen Problemen wie der Kundenakquise zu kämpfen, als Student muss man sich darum nicht kümmern. Contentbroker bieten hier die ideale Lösung an. Sie stellen das notwendige Handwerkszeug (in diesem Fall ein Editor), sorgen für ausreichend Kundschaft und übernehmen zusätzlich das Finanzielle. Streitigkeiten um nicht bezahlte Rechnungen, die im Leben eines Vollzeittexters immer wieder auftreten, werden so vornherein vermieden. Als Student kann man sich völlig auf das Schreiben konzentrieren. Allerdings ist man hier ganz klar im Niedrigpreissegment unterwegs. Die Vergütung lässt sich also mit den Einkünften der Profis nicht vergleichen. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Qualität geringer.</p>
<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle sind natürlich konkrete Zahlen von Interesse. Wie bei jeder anderen Vergütung nach erbrachter Leistung lassen sich die Verdienstmöglichkeiten nur sehr schwer fest machen. Zu viel hängt von der Qualität der Texte und der Geschwindigkeit des Texters ab.  Fünf bis sieben Euro pro Stunde sind für die meisten problemlos machbar. Wer es schafft, sich einen kleinen Kundenstamm aufzubauen, kann allerdings mit wesentlich höheren Stundenlöhnen rechnen. Zwölf Euro und mehr sind dann durchaus realistisch. Für manche mag das nicht viel klingen. Bedenkt man aber, dass die Arbeitszeiten frei bestimmt werden können, ist es gerade für Studenten der ideale Job im Internet.</p>
<p style="text-align: justify;">In den nächsten Tage werde ich einige der Portale genauer unter die Lupe nehmen und die dortigen Verdienstmöglichkeiten vorstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Grüße,</p>
<p style="text-align: justify;">Ralf</p>
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		<title>Renovierung abgeschlossen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 22:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Minuten haben wir den letzten Artikel von der alten Seite auf die neue gerettet.  Verzichtet wurde dabei auf die komplette News-Sparte, sowie den Text über die Stadtentwicklung Fritzlars. Erstere war für den Neustart des Projekts nicht mehr relevant und zweiterer war bisher bei den Besuchern nicht auf Interesse gestoßen. Alles andere findet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Minuten haben wir den letzten Artikel von der alten Seite auf die neue gerettet.  Verzichtet wurde dabei auf die komplette News-Sparte, sowie den Text über die Stadtentwicklung Fritzlars. Erstere war für den Neustart des Projekts nicht mehr relevant und zweiterer war bisher bei den Besuchern nicht auf Interesse gestoßen.</p>
<p>Alles andere findet sich in teilweise aktualisierter Form auf der Seite wieder und kann über die seiteninterne Suche gefunden werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Inflation und Wirtschaftskrise in der Weimarer Republik (4/4)</title>
		<link>http://studentenhelfer.org/2010/06/inflation-und-wirtschaftskrise-in-der-weimarer-republik-44/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 22:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[3.4 Die Überwindung der Wirtschaftskrise 1932 - 1937 Als sich unter Brüning keine Besserung der Situation abzeichnete, ergriffen die Gewerkschaften die Initiative und ließen den WTB-Plan erstellen. Man ging davon aus, dass eine Überwindung der Krise nur noch möglich war, indem die Regierung durch Geldschöpfung die Konjunktur belebte. Man widerlegte den Einwand, dass die vorgeschlagene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;">3.4 Die Überwindung der Wirtschaftskrise 1932 -  1937</span></p>
<p>Als sich unter Brüning keine Besserung der Situation  abzeichnete, ergriffen die Gewerkschaften die Initiative und ließen den WTB-Plan  erstellen. Man ging davon aus, dass eine Überwindung der Krise nur noch möglich  war, indem die Regierung durch Geldschöpfung die Konjunktur belebte. Man  widerlegte den Einwand, dass die vorgeschlagene Geldschöpfung eine  unkontrollierbare Inflation hervorrufen müsse.<br />
Endgültig überzeugen konnte  man Brüning und den Reichsbankpräsidenten davon nicht, weshalb der Plan nicht  vollständig umgesetzt werden konnte. Dennoch konnte man sich auf darauf einigen,  Teile des Programms durchzusetzen. 135 Mio. Reichsmark sollten auf legalem Weg,  zur Subventionierung verschiedener Baumaßnahmen, geschöpft werden. <span id="more-251"></span>Brüning  selbst ließ diese Maßnahmen nicht mehr durchführen. Am 30. Mai 1932 trat er von  seinem Amt zurück. Sein Nachfolger Papen setzte seine späte Politik fort und  erweiterte sie, indem er Anreize zur Wiedereinstellung entlassener Arbeitskräfte  und Steuererleichterungen durchsetzte. Außerdem wurde die Subventionspolitik  weiter ausgeweitet.<br />
Hitler, der nach einer innenpolitischen Krise 1933  Reichskanzler wurde, profitierte von der Politik Papens, da sich diese nun  erfolgreich als zeigte. Die sich einstellende Verbesserung der  Beschäftigungssituation brachte der NSDAP breite Unterstützung in der  Bevölkerung, da man diese ersten Erfolge als Frucht der eigenen Politik ausgeben  konnte.1937 erreichte die Wirtschaft unter der nationalsozialistischen  Regierung Vollbeschäftigung. Mittel zur massiven Arbeitszahlreduzierung waren  staatliche, durch Geldschöpfung finanzierte, Arbeitsmaßnahmen, Vergrößerung der  Armee und die Ausgliederung von Frauen aus dem Arbeitsmarkt. Auch die  Vertreibung und Deportation von Juden und politischen Gegnern in  Konzentrationslager, wirkte sich positiv auf die Arbeitslosenquote aus.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">4. Schlussbetrachtung</span></p>
<p>Betrachtet  man die wirtschaftliche Entwicklung der Weimarer Republik, stellt man fest, dass  die großen Krisen, die am Anfang und Ende der Demokratie standen, in mehreren  Punkten in enger Verbindung miteinander stehen. Zwar waren die Bedingungen, aus  denen sich die Krisen entwickelt haben, vollkommen verschieden, dennoch reicht  eine von der Inflation abgekoppelte Untersuchung der Wirtschaftskrise nicht aus.  Vor allem die Erfahrungen und Folgen, die aus der Inflation heraus entstanden,  spielen eine Schlüsselrolle in der Wirtschaftskrise. Als Beispiele kann man die  Abhängigkeit der deutschen Volkswirtschaft von ausländischem Kapital nennen,  deren schneller Abzug das Bankensystem zu Fall brachte. Auch Brünings  anfängliche Zurückhaltung was staatliche Investitionen anbelangt, lässt sich zu  einem Teil aus der Angst vor einem erneuten Wertverfall der Währung  erklären.<br />
Doch nicht nur dieser Faktor ist psychologischer Natur.  Ausländische Investoren knüpften ihre Investitionen stark an die politische und  wirtschaftliche Stabilität der Weimarer Republik, wie die Kreditabzüge 1930  beweisen. Auch dieses Nicht-Vertrauen in die Republik findet ihre Wurzeln in den  Erfahrungen aus der Inflationszeit.<br />
Abschließend kann man sagen, dass die  Wirtschaftskrise in Deutschland aus der Kombination von äußeren und inneren  Einflüssen entstanden ist und weder innere noch äußere Faktoren allein  ausgereicht hätten, um dieses Krisenausmaß entstehen zu lassen. Dennoch würde  ich sagen, dass vor allem Brünings deflationäre Politik der entscheidende Fehler  war, denn allein der Finanzabzug und Protektionismus anderer Staaten hätten  nicht ausgereicht. Zwar hätte ein kluge Investitionspolitik von staatlicher  Seite und das Schaffen von Konsumanreizen die Krise nicht vollkommen abwenden,  aber stark abschwächen können. Vielleicht wäre auf diesem Wege auch die  nationalsozialistische Herrschaft verhindert worden, denn eines zieht sich durch  die komplette Geschichte der Weimarer Republik: In Zeiten wirtschaftlicher  Rezession erstarkten extreme politische Richtungen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">5.  Literaturverzeichnis</span></p>
<p>Monographien:</p>
<p>-F. Blaich, Der  Schwarze Freitag - Inflation und Wirtschaftskrise, München, 1990<br />
-T.E. Hall,  J.D. Ferguson, The Great Depression - An International Disaster Of Perverse  Economic Policies, Michigan, 1998<br />
-R. Meister, Die große Depression -  Zwangslagen und Handlungsspielräume der Wirtschafts- und Finanzpolitik in  Deutschland 1929 - 1932, Regensburg, 1991<br />
-D. Rothermund, The Global Impact  Of The Great Depression 1929-1939, London/New York, 1996<br />
-A. Schildt, Die  Republik von Weimar, Goldbach, 1997</p>
<p>Aufsätze:<br />
-G. Meyer, Die  Reparationspolitik - Ihre außen- und innenpolitischen Rückwirkungen, in: K.D.  Bracher, M. Funke, H.-A. Jacobsen (Hrsg.), Die Weimarer Republik 1918-1933 -  Politik, Wirtschaft, Gesellschaft; Bonn, 1988</p>
<p>Artikel zum Thema:</p>
<p><a href="http://studentenhelfer.org/2010/06/inflation-und-wirtschaftskrise-in-der-weimarer-republik-14/">Inflation und Wirtschaftskrise in der Weimarer Republik (1/4)</a><br />
<a href="http://studentenhelfer.org/2010/06/inflation-und-wirtschaftskrise-in-der-weimarer-republik-24/">Inflation und Wirtschaftskrise in der Weimarer Republik (2/4)</a><br />
<a href="http://studentenhelfer.org/2010/06/inflation-und-wirtschaftskrise-in-der-weimarer-republik-34/">Inflation und Wirtschaftskrise in der Weimarer Republik (3/4)</a><br />
<a href="http://studentenhelfer.org/2010/06/inflation-und-wirtschaftskrise-in-der-weimarer-republik-44/">Inflation und Wirtschaftskrise in der Weimarer Republik (4/4)</a></p>
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