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3Jun/100

Die rhetorischen Mittel

Auf der folgenden Seite finden sich einige alphabetisch geordneten rhetorischen Mittel, samt Erklärung, Beispiel und Wirkung:

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3Jun/100

Die literarischen Gattungen: Drama(2/2)

Sonderformen:

Der Schwank

Beim dramatischen Schwank handelt es sich um die Verarbeitung von Schwankstoffen (und mancher Komödien des 15.Jhd-17.Jhd) für die Bühne. Seit dem späten 19.Jhd bezeichnet der Schwank auch auf Situationskomik und Stereotypen basierendes Theater.

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3Jun/100

Die literarischen Gattungen: Drama(1/2)

Ein Drama ist ein für die Theaterbühne konzipiertes Werk, dessen Text hauptsächlich aus der direkten Rede der handelnden Personen besteht. Hinzu kommen häufig knappe Regieanweisungen und Szenenbeschreibungen. Die Rede kann in Vers- oder gar Reimform abgefasst sein. Meist ist ein Drama in mehrere Akte oder Aufzüge, diese wiederum in Szenen gegliedert. Die bekannte Einteilung in Tragödie und Komödidie nach Aristoteles hat sich im Laufe der Zeit weiter ausdifferenziert und zahlreiche Unter- und Mischformen hervorgebracht, die sich bspw. nach Handlung, Figurenkonstellation und Sprechweise richten.

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3Jun/100

Die literarischen Gattungen: Lyrik(2/2)

Sonderformen des Gedichts:

Die Ballade

Die Ballade ist eine regelmäßig gegliederte Gedichtform mit Reim und Tendenz zu festem Metrum. Sie besitzt einen erzählenden Charakter und gestaltet einen begrenzten und klar konturieten Vorgang. Ihr Inhalt sind Handlungen, Begebenheiten oder Schicksale. Unterschieden wird zwischen der mittelalterlichen Volksballade und der modernen Kunstballade, wobei sich die deutsche Volksballade Heldendichtungen, der Geschichte, der Sage und der literarischen Tradition bedient. Weitestgehend zählt hier auch das Erzählgedicht dazu, was ein freier und prosanaher Form auftritt.

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3Jun/100

Die literarischen Gattungen: Lyrik(1/2)

Seit dem 19. Jhd wird das Wort "Lyrik" auch synonym für "Poesie" verwendet. Ursprünglich war Lyrik die Dichtung zur Musik der Lyra ('Leier'). Lyrik unterscheidet sich von der Prosa durch ihre gebunden Form mit Vers, Reim und Strophe. Als ausschlaggebendes Merkmal ist die Versform allerdings nicht ausreichend, da auch in Drama und Epik dieses Element verwendet werden kann. Vor allem im 20. Jhd verliert die Lyrik ihre gebundene Form als Merkmal, sodass man Lyrik heute kaum noch über ihre Metrik definieren kann. Deutlich unterscheidet sich die Lyrik dennoch durch Kürze, strengere Form und Dichte (Ausdruckskraft) von den anderen Gattungen.

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2Jun/100

Die literarischen Gattungen: Großformen der Epik

Im folgenden Artikel werden die litarischen Mittel der Epik vorgestellt:

Epik

Die Epik ist eine der drei großen Literaturformen und umfasst prosaisch (nicht versgebunden) sowie in Versform verfasste Texte. Wichtiger Unterschied zur Lyrik ist das erzählende Element. Das Geschehen wird aus Sicht eines Erzählers (Ich- oder Er-Erzähler) wiedergegeben. Ursprünglich bezeichnet die Epik die Kunst des Epos. Mit der Durchsetzung von Prosatexten erweiterte sich das Feld der umfassten Literatur auch auf diese Texte.

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2Jun/100

Die literarischen Gattungen: Mittlere und Kleinformen der Epik(1/2)

Mittlere Formen:

Die Erzählung
Die Erzählung ist allgemein ein Sammelbegriff für narrative Texte mittleren oder kürzeren Umfangs. Es gibt keinen genaueren Begriff für eine spezifische Erzählgattung so wie bei Novelle oder Märchen.
Daher gibt es auch keine genauere Geschichte zur Erzählung. Im 18. Jhd grenzte sich die Erzählung von der Verserzählung ab, um die Prosa ästhetisch hervorzuheben. Somit gab es keine Differenzierung zwischen Erzählung, Novelle oder Roman. Erst als die Novelle sich als eigener Gattungsbegriff etablierte, grenzt man heute die Erzählung spezifischer ab.

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2Jun/100

Die literarischen Gattungen: Mittlere und Kleinformen der Epik(2/2)

Hier folgen die restlichen Kleinformen der Epik:

Die Anekdote
Erzählt wird in einer Anekdote eine wahre, mögliche oder glaubhafte Begebenheit einer bekannten Person.Ihren Ursprung hat die Anekdote in der Mündlichkeit. Sie wurde bei gegebenen Anlässen erzählt um für eine heitere Stimmung zu sorgen. Erst im 18. Jhd wurde sie verschriftlicht als Charakterbild oder unterhaltende Ergänzung der Geschichtsschreibung. In der französischen Adelskultur war sie schon sehr früh beliebt, in Deutschland gewann sie im 19. Jhd an Bedeutung durch Johann Peter Hebel oder Heinrich von Kleist.

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