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7Mrz/110

Textbroker III – Auftragsabwicklung, Zahltag und Besonderheiten

Nachdem sich Artikel #2 zu Textbroker mit der Auftragsbeschaffung und den Verdienstmöglichkeiten beschäftigt hat, möchte ich im letzten Teil dieser Serie auf die Auftragsabwicklung, die Auszahlungsmodalitäten und die Besonderheiten des Textbroker-Dienstes eingehen.

Auftragsabwicklung bei Textbroker

Wurde ein Auftrag vom Autor übernommen, gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten der Bearbeitung. Entweder man greift auf den von Textbroker angebotenen Online-Editor zurück oder schreibt auf herkömmliche Weise in Word, Office oder was auch immer man auf dem Rechner installiert hat. Für welche Variante man sich letztlich entscheidet, ist eine Frage des Geschmacks und den Möglichkeiten der Rechtschreibprüfung. Ob man auf die Korrektursoftware in Office vertraut oder sich ein Wörterbuch für den Browser herunterlädt, bleibt einem dabei selbst überlassen. Verzichten sollte man darauf aber in keinem Fall. Textbroker verzeiht leichte Schwächen in Ausdrucksfragen, Rechtschreibung und Grammatik sollten aber sitzen. Andernfalls rückt die Hochstufung in weite Ferne.

Ist der Text erstellt, korrigiert und erfüllt alle Kriterien des Auftraggebers (Keywords, Wortanzahl), muss er über den Textbroker-Editor eingereicht werden und wird so an den Kunden übergeben. Der kann nun entscheiden, ob der Text seinen Vorstellungen entspricht, ihn annehmen oder gegebenenfalls zur Überarbeitung zurückgeben. Viele Auftraggeber nehmen kleinere Änderungen lieber selbst vor, als einen weiteren Tag auf ihre Bestellung zu warten, weshalb Überarbeitungswünsche eher die Ausnahme sind.

Es ist Zahltag

An diesem Punkt zeigt sich einer der großen Vorteile, die Textbroker für Studenten so attraktiv machen. Anstatt die erbrachten Leistungen selbst in Rechnung stellen zu müssen, wird dieser Teil von den Betreibern übernommen. De facto ist das Textbroker-System so aufgebaut, dass es Auftraggebern nicht möglich ist, Autoren um ihren Verdienst zu bringen. Textbroker arbeitet ausschließlich auf Vorkasse. Das heißt, dass bisher jeder angenommene Text vergütet wurde.

Wie im Netz üblich, wird das Geld nicht sofort auf das Bankkonto des Autoren überwiesen, sondern einem Kundenkonto gutgeschrieben. Erst wenn die Auszahlungsgrenze von derzeit 10 Euro überschritten wird, kann das Geld von Textbroker angefordert werden. Prinzipiell ist es zwar möglich, das mehrmals pro Monat zu tun, sinnvoll ist es aber nicht. Textbroker zahlt ohnehin nur monatlich aus, weshalb Autoren empfohlen wird, das Geld am 5. anzufordern. Das hält den Aufwand für das Portal gering und garantiert die schnellstmögliche Auszahlung. Erfahrungsgemäß ist das Geld dann innerhalb von etwa 3 Tagen auf dem Konto.

Besonderheiten von Textbroker

Textbroker hat mittlerweile einige Nachahmer gefunden, bleibt aber in manchen Dingen einzigartig. So wird beispielsweise unter Auftraggebern permanent kontrovers über die Qualität der Textbroker-Autoren diskutiert, ohne dass sich das auf die Auftragsbücher auswirken würde. Ich kann mich an keinen Tag in den letzten 9 Monaten erinnern, an dem es weniger als 1000 offene Aufträge gab. Aus diesem Grund zählt das Portal für mich zu den wenigen Adressen im Netz, die wohl auch in 5 Jahren noch als zuverlässige Geldquelle für Studenten und Hobbyautoren dienen können. Andere ebenfalls gute Portale können diese Sicherheit bisher nur bedingt bieten, da die Auftragslage teilweise eher dürftig ausfällt.

Ein weiterer Punkt auf der Haben-Seite ist das Autorenforum, das erst kürzlich auf vielfachen Wunsch seine Pforten geöffnet hat. Textbroker ist meines Wissens die einzige Plattform dieser Art, die eine Kommunikation zwischen den Textern ermöglicht. Anfänger können sich so von erfahrenen Textern über die Schultern schauen lassen und eventuell auftretende Schwierigkeiten auch ohne Supportanfrage klären. Schon allein aus diesem Grund sollte Textbroker die erste Adresse für Hobbytexter sein.

Würde man mich nach einer Wertung Fragen, würde das Portal 4 von 5 möglichen Punkten bekommen. Abzüge gibt es nur mangels der Möglichkeit, sich mehrmals pro Monat bezahlen zu lassen und der teilweise etwas undurchsichtigen Qualitätsprüfung der Autoren. Echtes Feedback erhält man leider nur in der ersten Zeit. Sieht man davon ab, ist Textbroker hervorragend geeignet um die knappe Kasse etwas aufzubessern.

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